Gießen (kw). Mariusz geht mit seiner Mutter spazieren oder wird zu Ausflügen mitgenommen, hilft beim Kochen, kickt mit Nachbarsjungen und spielt an den Wochenenden bei Familie Färber in Sinn mit deren Kindern, die auch Polnisch sprechen: Die Gastgeber und deren Bekannte tun, was sie können, um dem Zehnjährigen und Edyta Stepniak das Warten auf ein Spenderherz zu erleichtern. Und auch AZ-Leser tragen dazu bei.
Gebannt war Mariusz schon nach wenigen Minuten von seiner neuen Playstation. Dass er damit ein weiteres Mittel gegen Langeweile hat, freut auch seine Mutter Edyta Stepniak (r.) und Cornelia Kopik, Nachbarin des Gießener Gastgeber-Ehepaars Schwierz. (Foto: Schepp)
Nachdem die Gießener Allgemeine Zeitung über Mariusz’ defekten Laptop berichtet hat, bekam er kürzlich eine nagelneue Playstation. Seine Wünsche, einmal ein Kart zu steuern und auf einem Quad mitzufahren, lassen sich wohl ebenfalls bald erfüllen. »Ich kann mir vorstellen, wie sich der Junge und seine Familie fühlen«, sagt Dr. Moritz Jacobi. Der im Kreis Gießen lebende AZ-Leser war deshalb froh, dass er nun ganz praktisch helfen konnte. Seine Firma Positiv Multimedia mit Sitz in Harscheid in der Eifel spendete die Playstation samt zweier Spiele, die Mariusz selbst aussuchen durfte. Auf dem kleinen Bildschirm kann der Zehnjährige nun virtuell tun, was ihm in der Realität wegen seines schwachen Herzens kaum möglich ist: Fußball spielen und Autorennen fahren. Einmal ein Kart steuern – das darf er aber schon. Dazu gibt ihm der Kartverein Oppenrod die Gelegenheit. Beim Jugendtraining auf der »ADAC Motorsportarena Stefan Bellof« sei der Gast willkommen, erklärte Vorsitzender Harald Gans. Auch für die ersehnte Mitfahrt auf einem Quad – einem vierrädrigen Motorrad – gibt es bereits ein Angebot, und zwar über eine Kollegin aus dem AZ-Verlagshaus. Mehr dazu demnächst. Stetige Hilfe leisten Agata und Peter Schwierz. Bei dem Gießener Ehepaar leben Mariusz und Edyta Stepniak derzeit – obwohl sie sich erst seit einigen Monaten kennen. Der Kontakt kam zustande über eine Internetseite, erzählt Agata Schwierz, die aus Polen stammt. Die Gruppe »Hoffnungsschimmer« (»Light of Hope«) suchte in dem Forum Menschen, die bei der Suche nach einer günstigen Wohnmöglichkeit in Gießen oder Umgebung helfen könnten. »Ich habe alles über Mariusz gelesen und mit meinem Mann gesprochen. Wir haben entschieden: Wir bieten unser freies Zimmer an«, erzählt die Gießenerin. Schon im Januar wohnten die Stepniaks bei ihnen und nun seit Mitte Juli erneut. Agata Schwierz ist ebenso wie ihr Mann beruflich eingespannt. In ihrer Freizeit leistet sie nun bei den Ärzten und auch häufig im Alltag Übersetzungsdienste, und natürlich kümmert sie sich auch allgemein um die Gäste. Manchmal übernimmt das auch ihre Nachbarin Cornelia Kopik, die ebenfalls Polnisch spricht. Die Wochenenden verbringen Mutter und Sohn bei Familie Färber in Sinn, an Werktagen sollten sie besser in Gießen sein: Wenn plötzlich ein Spenderherz zur Verfügung steht, müssen sie innerhalb von zwei Stunden in der Universitätsklinik sein können. Auch die Färbers kannten die Stepniaks noch gar nicht, als sie ihnen ihre Unterstützung anboten. Sie alle haben Mariusz mittlerweile längst in ihr Herz geschlossen und hoffen, dass er bald operiert werden und in absehbarer Zeit gesund wieder nach Hause zurückkehren kann. Gesundheitlich geht es dem Jungen – er hat eine Herzmuskelerkrankung namens dilatative Kardiomyopathie und außerdem Mukoviszidose – derzeit insgesamt gut. Deshalb ist es möglich, dass er nun nur noch alle vierzehn Tage statt jede Woche im Gießener Kinderherzzentrum untersucht wird, was auch Kosten spart. Etwas Sorge bereitet den Ärzten, dass Mariusz für sein Alter zu klein und zu leicht ist. Seit Jahresbeginn hat er zwar drei Kilogramm zugenommen, doch 24 Kilo Gewicht und 1,28 Meter Größe sind zu wenig für einen Jungen, der in vier Wochen elf Jahre alt wird. Nun erhält er Extra-Nährstoffe in Pulverform. Viel zu essen, fällt Mariusz schwer: Der Defibrillator in seinem Bauch drückt, wenn der Magen voll ist. Grundsätzlich bevorzugt der Zehnjährige ohnehin weniger Kalorienreiches. Als Lieblingsgerichte nennt er »Tomaten«, »Obst« und »Gemüse«. Immerhin: Pizza mag er ebenfalls, die bäckt er auch gern selbst. 104 300 Euro sind mittlerweile für Mariusz gesammelt, weitere Spenden sind willkommen. Das Konto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 090 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00). Als Verwendungszweck sollte »Mariusz« angegeben werden. Falls ein Teil der gesammelten Summe nicht für ihn benötigt wird, wird es für Kinder in ähnlichen Notlagen verwendet.
Last Updated (Saturday, 04 September 2010 13:52)
Gießen (kw). Es kann einen Tag dauern oder auch ein Jahr, bis ein passendes Spenderorgan für eine Herztransplantation zur Verfügung steht. Mariusz Stepniak steht seit einem Monat auf der Liste von Eurotransplant. Das warten wird dem herzkranken Zehnjährigen lang. Zwar hat er einige Spielkameraden gefunden, doch die Verständigung ist schwierig, da er nur Polnisch spricht. Gerne würde der aufgeweckte Junge richtig Deutsch lernen. 
Sie sammelten beim Sinner Open Air 670 Euro (stehend, v.l.): Martin Kurzeja, Iwona Wojtek, Edyta Stepniak und Katarzyna Färber sowie (sitzend, v.l.) Mariusz selbst, Olivia und Chantal Färber. (Foto: kw)
Mariusz und Edyta Stepniak leben derzeit in Gießen beim aus Polen stammenden Ehepaar Schwierz. Manchmal kann der Junge trotz seiner Krankheit etwas Fußball spielen und hat dabei auch Kontakt mit deutschen Kindern. Er versteht schon viel Deutsch, würde aber gern mehr lernen. Das könnte ihn auch ablenken von der Anspannung und Ungewissheit.
Freuen würden er und seine Unterstützer sich auch über eine Möglichkeit, mit anderen Kindern zu spielen. Außerdem kocht Mariusz gern. Und wenn man ihn fragt, welche Freizeitaktivitäten er gern einmal erleben würde, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: »Einmal auf einem Quad mitfahren! Und in einem Kart sitzen.« Weder die Familie Stepniak noch ihre Gastgeber können sich ohne weiteres kostenaufwendigere Unternehmungen leisten. Vielleicht können AZ-Leser ihm diese Vergnügungen ermöglichen.
Das Spendenkonto wächst währenddessen weiter. Zu verdanken ist das vor allem etlichen Aktiven der Gruppe »Hoffnungsschimmer« (»Light of Hope«). Sie sammelten am vergangenen Samstag unter den rund 2000 Besuchern des Sinner Open Air mehr als 670 Euro, während Jessica Dürrmann sich zum »Superstar 2010« sang.
Einen viertelstündigen Film über Mariusz kann man jetzt auf der Internetseite www.lightofhope.info mit deutschen Untertiteln ansehen. Gedreht wurde im Mai in Zgierz und bei der Untersuchung in der Uni-Kinderklinik Gießen, die zum Auftakt wurde für die AZ-Spendenaktion. Mariusz’ Eltern schildern ihre Ängste, vor allem aber ihre Hoffnungen darauf, dass der Zehnjährige auf die Herztransplantations-Liste für eine Operation in Deutschland kommt. Dieser Traum hat sich erfüllt. Zu verdanken ist dies den vielen Spenden gerade auch von Lesern dieser Zeitung.
Weitere Unterstützung ist willkommen. Das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 090 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00), Verwendungszweck »Mariusz«.
Last Updated (Monday, 30 August 2010 10:23)
Gießen (kw). Die Hilfsbereitschaft für Mariusz Stepniak ist ungebrochen. Weitere gut 1000 Euro gingen in der vergangenen Woche ein auf das Spendenkonto für den Zehnjährigen aus Zgierz in Polen. Insgesamt sind nun also fast 103.000 Euro gesammelt für die Herztransplantation des Jungen, der an einer Herzmuskelerkrankung namens Dilatative Kardiomyopathie leidet.
140,45 Euro haben Teilnehmer des diesjährigen Radlertreffs für Mariusz gespendet - darüber freut sich auch Roland Habelt, Leiter der Freitagabend-Veranstaltung. (Foto: pd)
Zu der beeindruckenden Summe beigetragen haben auch die Teilnehmer des diesjährigen Radlertreffs: Sie warfen an den vergangenen sechs Freitagabenden genau 140,45 Euro in die Spendendose. Wie immer in den Sommerferien hat die Gießener Allgemeine Zeitung diese wöchentliche Ausfahrt gemeinsam mit der Radfahrervereinigung 1904/27 Kleinlinden angeboten. Die Commerzbank-Filiale in Gießen nahm die Scheine und Münzen gebührenfrei entgegen und leitete das Geld auf das Konto der Deutschen Herzstiftung weiter.
Mariusz geht es währenddessen den Umständen entsprechend recht gut. Er musste als Vorbereitung auf die Operation einige Zahnbehandlungen über sich ergehen lassen. »Doch die Zanärztin war sehr nett und wusste über ihn Bescheid: Sie hatte alle Artikel gesammelt«, erzählt Iwona Wojtek von der Gruppe »Hoffnungsschimmer«. Im Übrigen wird das Warten auf ein passendes Spenderorgan für den Jungen demnächst wieder etwas kurzweiliger. Nachdem sein Laptop zum Spielen den Geist aufgegeben und die AZ darüber berichtet hat, meldete sich ein Spender. Mehr dazu nächste Woche.
Am Samstag konnte man Mariusz, seiner Mutter und einigen Aktiven der Gruppe »Hoffnungsschimmer« in der Nähe von Herborn begegnen: Im Rahmen des »Sinner Open-Air« baten sie an einem Infostand um Unterstützung. In Sinn lebt Katarzyna Färber, die maßgeblich mit dafür gesorgt hat, dass Mariusz im Gießener Kinderherzzentrum behandelt werden kann.
Das kann bis zu 250.000 Euro kosten, etwa wenn der Zehnjährige vor oder nach der Operation ein Kunstherz benötigt. Deshalb wird weiter um Spenden gebeten. Falls ein Teil der gesammelten Summe - aus welchen Gründen auch immer - nicht für Mariusz benötigt wird, wird es für Kinder in ähnlichen Notlagen verwendet.
Das Konto der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 90 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00). Als Verwendungszweck sollte »Mariusz« angegeben werden.
Sinnerin sammelt für Herztransplantation
Sinn. Am Samstag hat Katrzyna Färber Übernachtungsgäste. Nicht zum ersten Mal schlafen dann Edyta und Mariusz Stepniak bei der aus Polen stammenden Sinnerin. Diesmal kommen Mutter und Sohn wegen des "Superstars", den der Förderkreis Sinn am Wochenende zum fünften Mal sucht. Aber es geht um mehr.
Ihm gilt ihr Einsatz: Katrzyna Färber aus Sinn eng... | mittelhessen.de
Für den Zehnjährigen wird nicht die Musik im Mittelpunkt stehen. Er kommt in eigener Sache, möchte die Gäste des Musik-Spektakels auf sein schweres Schicksal aufmerksam machen. Der junge Pole aus der 60 000-Einwohner-Stadt Zgierz nahe Lodz leidet unter einer schweren Herzkrankheit und braucht dringend ein Spenderherz.
Nachdem Katrzyna Färber, die seit acht Jahren in Sinn lebt, im polnischen Fernsehen auf Mariusz aufmerksam geworden war, gelang es ihr mit Hilfe einer Stiftung den Jungen in die Gießener Universitätsklinik zu bringen. Dort wartet er nun auf den lebensrettenden Eingriff. "In Polen kann man solchen Patienten nicht helfen", erklärt die 34-Jährige. "Dort schickt man sie zum Sterben nach Hause." Ein Schicksal, das Mariusz nicht erleiden soll: Dafür engagiert sich Katrzyna Färber in der eigens zur Unterstützung jugendlicher Kranker gegründeten Aktion "Hoffnungsschimmer". Damit der Zehnjährige aber die Chance auf eine Operation hat, wird Geld benötigt. Viel Geld. Mariusz Vater, ein Arbeiter, kann die Summe nicht aufbringen. "Wir brauchen wahrscheinlich rund eine Viertelmillion Euro", erzählt Katrzyna Färber. Die genaue Summe hänge davon ab, ob er vor oder nach der Verpflanzung ein künstliches Herz brauche. Etwas mehr als 100 000 Euro kamen schon durch Spenden zusammen. Die Klitschkos haben ein Paar Boxhandschuhe zum Verkaufen gespendet Die Sinnerin hat die Erfahrung gemacht, dass es nicht einfach ist, Hilfe zu bekommen. "Ich habe viele Absagen erhalten, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir es schaffen. Irgendwann kommt jemand, der uns hilft." Zu Mariusz und seiner Mutter haben Katrzyna und ihre ebenfalls zehnjährige Tochter Chantal inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis. Mariusz sei ein sehr zurückhaltender Junge, "aber wenn die Kinder zusammen sind, spielen sie sofort miteinander." Damit diese Freundschaft eine Zukunft hat, will die 34-Jährige am Samstag an einem Infostand in der Sinner Ortsmitte über die Krankheit des kleinen Polen und seine Überlebenschancen informieren. Und wer nicht nur spenden möchte, der kann ihr auch das eine oder andere Accessoire abkaufen. CDs von polnischen Rockbands zum Beispiel. Oder ein Paar Boxhandschuhe: Die ukrainischen Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko haben sie gespendet, damit vom Verkaufserlös ein kleiner Baustein für ein neues Herz für Mariusz Stepniak gesichert werden kann.
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Last Updated (Wednesday, 18 August 2010 07:45)

Für herzkranken Zehnjährigen wird weiter gesammelt – Computer zum Spielen würde Warten auf ein Organ erleichtern
Gießen (kw). Fußball spielen und toben darf Mariusz Stepniak wegen seines schwachen Herzens nicht, auch Spaziergänge machen ihn müde. Viel Zeit muss der Zehnjährige in der Wohnung verbringen. Während er in Gießen zusammen mit seiner Mutter Edyta Stepniak auf ein passendes Spenderherz wartet, spielt er oft am Computer. Besonders ärgerlich ist es daher für ihn, dass seit einiger Zeit sein Laptop nicht mehr funktioniert. Das erfuhr ein Reporter von »Mittelhessen.TV« kürzlich in der Uni-Kinderklinik. Dort drehte er im Rahmen der AZ-Spendenaktion »Ein neues Herz für Mariusz« einen kleinen Film, der jetzt auf der Internetseite der Gießener Allgemeinen Zeitung zu sehen ist. Zu Wort kommen der behandelnde Arzt Dr. Jürgen Bauer, die Gießenerin Agata Schwirz, bei der die Stepniaks derzeit wohnen, und natürlich Mutter und Sohn selbst. Mariusz würde sich freuen, falls er einen zum Spielen geeigneten Rechner bekommen könnte. Wer einen solchen Computer übrig hat und ihn – vorübergehend oder dauerhaft – zur Verfügung stellen möchte, kann sich per E-Mail melden unter redaktion@giessener- allgemeine.de. Weder der Zehnjährige noch seine Familie und Unterstützer waren mit dieser Bitte von sich aus an die Öffentlichkeit gegangen. Für sie steht die Dankbarkeit im Vordergrund für die umfassende Hilfe, die AZ-Leser bereits geleistet haben für den Jungen aus Polen, der an einer Herzmuskelerkrankung namens Dilative Kardiomyopathie leidet. Mit ihren Spenden haben sie ermöglicht, dass Mariusz überhaupt im Klinikum aufgenommen und auf die Warteliste für eine Herztransplantation gesetzt wurde. Hunderte von Lesern haben dazu beigetragen, und zwar in der Regel ganz im Stillen. Selbstverständlich hätte die Redaktion gern über einige der Menschen berichtet, die zu diesem Erfolg beigetragen haben; doch kaum ein Spender machte seine gute Tat öffentlich. »Auf keinen Fall mit Namen genannt werden« will denn auch eine Grünbergerin, die kürzlich ihren 65. Geburtstag feierte und auf Geschenke verzichtete. »Aus Dankbarkeit darüber, dass meine zwei Enkelkinder im Alter von fünf und zwei Jahren bisher von schwerer Krankheit verschont geblieben sind«, bat die AZ-Leserin stattdessen um Spenden für Mariusz. Ihre Gäste spendeten 305 Euro, die Jubilarin stockte den Betrag auf 350 Euro auf und hat das Geld zwischenzeitlich auf das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung überwiesen. Der Redaktion teilt die Grünbergerin das nur aus einem Grund mit: »Um vielleicht andere zur Nachahmung anzuregen.« Denn die Spendenaktion läuft weiter. In dieser Woche gingen über 1000 Euro ein, ingesamt waren bis Freitag 101 711 Euro gesammelt: Das berichtet Katarzyna Färber, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Organisation »Hoffnungsschimmer« (»Light of hope«). Sie bereitet im Übrigen gerade einen Infostand vor, mit dem am kommenden Samstag (21. August) in ihrem Wohnort Sinn um Hilfe für Mariusz geworben wird, nämlich beim 6. Sinner Open Air mit dem 5. Gesangswettbewerb »Sinn sucht den Superstar 2010«. Wie berichtet, lässt sich noch nicht genau einschätzen, wie teuer Mariusz’ Behandlung tatsächlich wird. Bis zu 250 000 Euro können es sein, etwa wenn er vor oder nach der Operation ein Kunstherz benötigt. Falls ein Teil der gesammelten Summe – aus welchen Gründen auch immer – nicht für Mariusz benötigt wird, wird es für Kinder in ähnlichen Notlagen verwendet. Das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 90 003 503 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00), Verwendungszweck »Mariusz«.
Am 21.8.10 bei Katarzyna F. im Sinn findet für Mariusz eine kleine Hilfeaktion statt.
Die Veranstalter des
6. Sinner Open Air Festivall
haben uns Ermöglich dorth die Akzion zu öffnen


Mariusz hat dem Zahnarzthbesuch seher gut überstanden.Nach dem Zahnentfernung Lächeln auf seinem Gesicht wieder erscheint.Stress,Überlkeit und komisches Gefühl im Bauch,die durch den Angst verursacht sind,gehören schon zum vergangenheit.Muterlieber, unterstützung vom ,,adoptiv-tante" und die Wärmer die Zahnärztin, haben den Mariusz enntspant.Morgen musste ,außer ihren eigenen, täglichen Medikation,zusetschlich eine Antibiotikum in sich nehmen,die zum Zeitpunkt der Bähandlung der Zähne notfendig ist,zum schutz, gegen bakteriologisches infektes seines Herzens.Die Zahnärztin kümmert sich um unseren,tapferen Jungen. In der Akten vom Mariusz findet mann Zaitungssauschnitte vom Fr.Werner aus Gießenner Zeitung Allgemeine, die über den Mariusz schreibt. Der Kampf um Mariusz Leben hat sich ihm ein gemeinschaft kämpft etwickelt-ein Kampf für uns alle.Ärzte,Professoren,Jurnalisten und Bürger deutschen und polnischen Städten, haben sich zusammen vereint. Vor Augen erscheint ein gemeinsemes Ziel ...MARIUSZS LEBEN RETTEN...Am Donnerstag die nähste Untersuche: ärztliche in der Klinik,die bereist alle zwei Wochen stadt finden,lungen test-muskowiszydose und Zahnbehandlung.Proffesor Schranz hat empfohlen, zusätzliche Blutuntersuchungen und vom Lungenarzt geplant ist eine Therapi.Mariuszs Körpergröße und Gewicht ist ihmer noch unter den üblichem Standert (Medikammente,Lungenerkrankung)Empfholen sind zusetzliche Präperate die ihm sollten bei Gewicht und Körperwachstum helfen.Im Mediathek des Gießener Az findet mann neuen Vidiofilm über: Mariusz,Edyta,Agata und dr.Bauer...Das ist zusäztliche Überaschung vom Gießenner Allgemeine...wenn Mariusz Gesundheit bleibt stabill,treffen wir am 21.8.10 bei Katarzyna F. im Sinn. Dorth findet eine kleine Hilfeaktion statt.
KAMPF UM MARIUSZ LEBEN GEHT WEITER
nicht nur das Geld aber tatsächliche und echte GÜTE des Herzens freuhen uns seher.
IHER SEIT WUNDERBAR
DANKE
Last Updated (Saturday, 14 August 2010 09:21)
Gießen (kw). Nicht nur als Besucher der »Golden Oldies« (die AZ berichtete), sondern auch anderswo in und um Gießen werden Mariusz und Edyta Stepniak häufig erkannt. Kein Wunder - waren doch Hunderte von AZ-Lesern so bewegt von der Geschichte des Jungen, dass sie Geld für ihn gespendet haben.
Rolf Vogel aus Staufenberg-Treis hat »Christina« gewonnen. Darüber freuten sich bei der Übergabe auch seine Enkelinnen Maleen (sieben) und Lia (ein Jahr alt). (Foto: Schepp)
»Darf ich den Hund mal streicheln?« Eine Begleiterin übersetzt die Frage des Jungen, die Spaziergänger sagen freundlich ja. Dann stutzen sie, mustern den Zehnjährigen und seine Mutter noch einmal genauer und wollen wissen: »Mariusz, bist du das?« Der Zehnjährige nickt zunächst schüchtern. Doch nach kurzem Gespräch hebt er sein Hemd, um die Narben seiner bisherigen Herzoperationen zu zeigen.
Für Mariusz sind inzwischen beinahe 100 900 Euro gesammelt worden. 250 Euro davon kamen zusammen bei der Verlosung der Porzellanpuppe »Christina«. Wie berichtet, hatte eine Künstlerin aus dem Vogelsbergkreis ihr Werk zur Verfügung gestellt, um die AZ-Hilfsaktion »Ein neues Herz für Mariusz« zu unterstützen. Über 40 Leser hatten mitgemacht, indem sie fünf oder mehr Euro auf das Verlosungs-Konto bei der Mittelhessischen Druck- und Verlagsgesellschaft einzahlten.
Unter ihnen wurde Rolf Vogel aus Staufenberg-Treis als Gewinner in gezogen. Er nahm »Christina« dieser Tage strahlend im Empfang. Die Puppe mit dem sanften Gesicht und der wertvollen Ausstattung aus Samt, Taft und Spitze werde einen Ehrenplatz in einer Sammlervitrine erhalten, sagte er. Christina ist ungefähr so groß wie Lia, die einjährige Enkelin des Gewinners, die bei der Gewinnübergabe ebenso dabei war wie die siebenjährige Maleen.
Mariusz und seine Mutter warten währenddessen weiter auf ein Spendenherz und versuchen in Gießen einen möglichst normalen Alltag zu führen. Die Spendenbereitschaft der Menschen in Deutschland konnte Edyta Stepniak kaum fassen - nun bekommen beide bei persönlichen Begegnungen mit, wie viele Leser Mariusz’ Schicksal mitfühlend verfolgt haben. Sie gewöhnen sich allmählich daran, von Wildfremden angesprochen, gegrüßt oder schlicht angelächelt zu werden.
Mit der Spendenaktion »Ein neues Herz für Mariusz« wird Geld gesammelt für den zehnjährigen Mariusz Stepniak. Der Junge aus Zgierz in Polen leidet an dilatativer Kardiomyopathie, einer Herzmuskelerkrankung. Er braucht dringend eine Herztransplantation, die am Gießener Kinderherzzentrum im Universitätsklinikum durchgeführt werden soll. Fast 100 000 Euro wurden gesammelt dank seiner Unterstützer: Zu Spenden aufgerufen haben die Gießener Allgemeine Zeitung, die Stiftung Gajusz in Polen und die Gruppe »Hoffnungsschimmer« (»Light of hope«) in Deutschland. Dank der großen Spendensumme wurde Mariusz Mitte Juli im Klinikum aufgenommen und wartet nun in Gießen auf ein passendes Organ. Seine Behandlung kann aber deutlich teurer werden, etwa wenn er vor oder nach der Operation ein Kunstherz benötigt. Deshalb wird weiter um Spenden gebeten (siehe unten). »Wird das Geld wirklich für Mariusz verwendet?« - diese bange Frage ist bei der Redaktion angekommen. Die Antwort: Ja. Schon jetzt werden die Untersuchungen und ersten Behandlungen - etwa an Mariusz’ Zähnen - von Spenden bezahlt. Nur wenn ein Teil der Summe nicht für ihn gebraucht werden sollte, wird das Geld an andere Kinder in ähnlicher Situation verwendet. Dafür steht die Deutsche Herzstiftung, die das Konto zur Verfügung gestellt hat.
Der Verein mit Sitz in Frankfurt am Main wurde 1979 von namhaften Kardiologen gegründet und hat inzwischen rund 65 000 Mitglieder. Die Deutsche Herzstiftung engagiert sich vor allem für eine allgemeinverständliche Aufklärung über einen gesunden Lebensstil, über sinnvolle Krankheitsvorbeugung und neue Behandlungsmethoden, die Förderung der Herz-Kreislauf-Forschung und die Unterstützung von Selbsthilfegruppen. Außerdem setzt sie sich intensiv für Kinder mit angeborenem Herzfehler und deren Eltern ein. Schirmherrin ist seit 1987 Barbara Genscher.
Spenden weiter willkommen
Das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 90 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00). Als Verwendungszweck sollte »Mariusz« angegeben werden.
Gießen (kw). Jede Minute könnte das Telefon klingeln und die erlösende Nachricht bringen. Monatelang hat die Familie Stepniak in der polnischen Stadt Zgierz mit diesem Wissen gelebt. Dann stand fest: Für den herzkranken Mariusz war so viel Geld gesammelt worden, dass die Gießener Uni-Kinderklinik ihn aufnahm. Jetzt geht es dem Zehnjährigen und seiner Mutter noch einmal ähnlich.
Mariusz freut sich über das Fußballtrikot, das der deutsche Rekordmeister Bayern München über die Organisation »Hoffnungsschimmer« für ihn gespendet hat. Dass er in nicht allzu ferner Zukunft selbst darin spielen kann, hoffen auch seine Mutter Edyta Stepniak (l.) und Katarzyna Färber von »Hoffnungsschimmer«.
© Geck
»Man hofft auf den Anruf. Aber sobald er kommt, hat man auch Angst um das Kind«, schildert Edyta Stepniak ihre Gefühlslage während des Wartens auf ein passendes Spenderherz. Seit Donnerstag steht ihr Sohn auf der Transplantationsliste. »Damit ist ein Traum in Erfüllung gegangen«, sagt seine Mutter.
Edyta Stepniak ringt manchmal um Fassung. Auch Katarzyna Färber aus Sinn, die mit der Organisation »Hoffnungsschimmer« (»Light of Hope«) die Spendenaktion ins Rollen gebracht und die AZ als Partner gewonnen hat, muss zwischendurch zum Taschentuch greifen. Die Erwachsenen sind bewegt vor Freude und Dankbarkeit darüber, dass der an einer Herzmuskelerkrankung namens dilatative Kardiomyopathie leidende Junge nun Patient im Gießener Kinderherzzentrum sein darf. Zugleich hegen sie Hoffnungen und Befürchtungen, was die Zukunft betrifft. »Mit einem gesunden Kind nach Hause zurückkehren« - das wäre für Edyta Stepniak die Erfüllung des nächsten großen Traums. Sie wagt noch nicht so recht daran zu glauben.
Mariusz selbst, der seit früher Kindheit immer wieder Krankenhausaufenthalte und lebensbedrohliche Situationen bewältigt hat, blickt optmistisch voraus. »Ich habe keine Angst vor der Operation«, sagt er. Auf das Leben mit einem neuen Herzen freue er sich unter anderem, weil er »unbedingt endlich Fußball spielen will«. Vielleicht in dem Trikot, das Bayern München über »Hoffnungsschimmer« für ihn gespendet hat? Noch ist es deutlich zu groß für den schmächtigen Zehnjährigen, doch wenn er erst einmal die Herzverpflanzung gut überstanden hat, könnte er bald einiges an Wachstum aufholen.
»Wir wissen genau, wie groß die Hilfe ist. Wir sind sehr glücklich, dass so viele Deutsche einem Jungen aus Polen helfen«, betont Edyta Stepniak. Das Interview möchte sie vor allem nutzen, um Danke zu sagen: Den Spendern, den Ärzten, den Aktiven von »Hoffnungsschimmer«, der Gießener Allgemeinen Zeitung und allen anderen Unterstützern. »Es war ein schwerer Weg, der uns viel Kraft gekostet hat«, blickt sie zurück auf die Monate des Wartens und Hoffens. Als das Rhön-Klinikum, Träger des Gießener Universitätsklinikums, vor zwei Wochen mitteilte, dass Mariusz behandelt werden kann, habe die Familie »nur Glück« empfunden.
Nun heißt es erneut Warten. Weil Mariusz’ Gesundheitszustand stabil ist, muss er nicht stationär im Klinikum liegen. Gemeinsam mit seiner Mutter lebt er die meiste Zeit in Gießen bei einer Bekannten namens Agata, die im Klinikum arbeitet und Polnisch spricht. Die Wochenenden verbringen die Stepniaks in der Regel bei Familie Färber in Sinn.Womit sie sich ablenken? Mit einem möglichst normalen Alltag, schildert Edyta Stepniak. Sie beteilige sich am »Haushalt, Kochen, Einkaufen«, Mariusz sitze oft am Computer. Fürs Lernen habe sie ihren Sohn nicht begeistern können, erzählt sie: Schließlich seien Sommerferien, ließ er sie wissen. Beide vermissten Mariusz’ Vater und älterer Bruder, die in Polen unter anderem damit beschäftigt sind, die Wohnung so zu renovieren, dass Mariusz dort in einer möglichst keimfreien Umgebung leben kann. Einen Besuch der beiden in Deutschland kann sich die Familie nicht ohne weiteres leisten.
Jede Woche wird Mariusz im Klinikum medizinisch untersucht, bisher geht es ihm recht gut. Vor einigen Tagen plagte ihn ein schlimmer Migräne-Anfall, demnächst sollen seine Zähne zur Operationsvorbereitung behandelt werden.
Etwa 100 000 Euro haben Menschen in Polen und Deutschland mittlerweile für Mariusz gespendet. Weil die Behandlung auch deutlich teurer werden könnte, wird um weitere Spenden gebeten. Sollte das Geld - aus welchen Gründen auch immer - nicht für Mariusz benötigt werden, so würde es für andere Kinder mit ähnlichen Schwierigkeiten eingesetzt. Das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 90 003 503 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00). Als Verwendungszweck sollte »Mariusz« angegeben werden.
Nur noch heute teilnehmen können Interessierte an der Verlsung der Porzellanpuppe, die die Künstlerin Brigitta Wepler aus Mücke-Bernsfeld für Mariusz zur Verfügung gestellt hat. Bei wem »Christina« einziehen wird, gibt die AZ in der kommenden Woche bekannt
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