Gießen (kw). Mariusz geht mit seiner Mutter spazieren oder wird zu Ausflügen mitgenommen, hilft beim Kochen, kickt mit Nachbarsjungen und spielt an den Wochenenden bei Familie Färber in Sinn mit deren Kindern, die auch Polnisch sprechen: Die Gastgeber und deren Bekannte tun, was sie können, um dem Zehnjährigen und Edyta Stepniak das Warten auf ein Spenderherz zu erleichtern. Und auch AZ-Leser tragen dazu bei.
Gebannt war Mariusz schon nach wenigen Minuten von seiner neuen Playstation. Dass er damit ein weiteres Mittel gegen Langeweile hat, freut auch seine Mutter Edyta Stepniak (r.) und Cornelia Kopik, Nachbarin des Gießener Gastgeber-Ehepaars Schwierz. (Foto: Schepp)
Nachdem die Gießener Allgemeine Zeitung über Mariusz’ defekten Laptop berichtet hat, bekam er kürzlich eine nagelneue Playstation. Seine Wünsche, einmal ein Kart zu steuern und auf einem Quad mitzufahren, lassen sich wohl ebenfalls bald erfüllen. »Ich kann mir vorstellen, wie sich der Junge und seine Familie fühlen«, sagt Dr. Moritz Jacobi. Der im Kreis Gießen lebende AZ-Leser war deshalb froh, dass er nun ganz praktisch helfen konnte. Seine Firma Positiv Multimedia mit Sitz in Harscheid in der Eifel spendete die Playstation samt zweier Spiele, die Mariusz selbst aussuchen durfte. Auf dem kleinen Bildschirm kann der Zehnjährige nun virtuell tun, was ihm in der Realität wegen seines schwachen Herzens kaum möglich ist: Fußball spielen und Autorennen fahren. Einmal ein Kart steuern – das darf er aber schon. Dazu gibt ihm der Kartverein Oppenrod die Gelegenheit. Beim Jugendtraining auf der »ADAC Motorsportarena Stefan Bellof« sei der Gast willkommen, erklärte Vorsitzender Harald Gans. Auch für die ersehnte Mitfahrt auf einem Quad – einem vierrädrigen Motorrad – gibt es bereits ein Angebot, und zwar über eine Kollegin aus dem AZ-Verlagshaus. Mehr dazu demnächst. Stetige Hilfe leisten Agata und Peter Schwierz. Bei dem Gießener Ehepaar leben Mariusz und Edyta Stepniak derzeit – obwohl sie sich erst seit einigen Monaten kennen. Der Kontakt kam zustande über eine Internetseite, erzählt Agata Schwierz, die aus Polen stammt. Die Gruppe »Hoffnungsschimmer« (»Light of Hope«) suchte in dem Forum Menschen, die bei der Suche nach einer günstigen Wohnmöglichkeit in Gießen oder Umgebung helfen könnten. »Ich habe alles über Mariusz gelesen und mit meinem Mann gesprochen. Wir haben entschieden: Wir bieten unser freies Zimmer an«, erzählt die Gießenerin. Schon im Januar wohnten die Stepniaks bei ihnen und nun seit Mitte Juli erneut. Agata Schwierz ist ebenso wie ihr Mann beruflich eingespannt. In ihrer Freizeit leistet sie nun bei den Ärzten und auch häufig im Alltag Übersetzungsdienste, und natürlich kümmert sie sich auch allgemein um die Gäste. Manchmal übernimmt das auch ihre Nachbarin Cornelia Kopik, die ebenfalls Polnisch spricht. Die Wochenenden verbringen Mutter und Sohn bei Familie Färber in Sinn, an Werktagen sollten sie besser in Gießen sein: Wenn plötzlich ein Spenderherz zur Verfügung steht, müssen sie innerhalb von zwei Stunden in der Universitätsklinik sein können. Auch die Färbers kannten die Stepniaks noch gar nicht, als sie ihnen ihre Unterstützung anboten. Sie alle haben Mariusz mittlerweile längst in ihr Herz geschlossen und hoffen, dass er bald operiert werden und in absehbarer Zeit gesund wieder nach Hause zurückkehren kann. Gesundheitlich geht es dem Jungen – er hat eine Herzmuskelerkrankung namens dilatative Kardiomyopathie und außerdem Mukoviszidose – derzeit insgesamt gut. Deshalb ist es möglich, dass er nun nur noch alle vierzehn Tage statt jede Woche im Gießener Kinderherzzentrum untersucht wird, was auch Kosten spart. Etwas Sorge bereitet den Ärzten, dass Mariusz für sein Alter zu klein und zu leicht ist. Seit Jahresbeginn hat er zwar drei Kilogramm zugenommen, doch 24 Kilo Gewicht und 1,28 Meter Größe sind zu wenig für einen Jungen, der in vier Wochen elf Jahre alt wird. Nun erhält er Extra-Nährstoffe in Pulverform. Viel zu essen, fällt Mariusz schwer: Der Defibrillator in seinem Bauch drückt, wenn der Magen voll ist. Grundsätzlich bevorzugt der Zehnjährige ohnehin weniger Kalorienreiches. Als Lieblingsgerichte nennt er »Tomaten«, »Obst« und »Gemüse«. Immerhin: Pizza mag er ebenfalls, die bäckt er auch gern selbst. 104 300 Euro sind mittlerweile für Mariusz gesammelt, weitere Spenden sind willkommen. Das Konto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 090 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00). Als Verwendungszweck sollte »Mariusz« angegeben werden. Falls ein Teil der gesammelten Summe nicht für ihn benötigt wird, wird es für Kinder in ähnlichen Notlagen verwendet.
Last Updated (Saturday, 04 September 2010 13:52)
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Gießen (kw). Es kann einen Tag dauern oder auch ein Jahr, bis ein passendes Spenderorgan für eine Herztransplantation zur Verfügung steht. Mariusz Stepniak steht seit einem Monat auf der Liste von Eurotransplant. Das warten wird dem herzkranken Zehnjährigen lang. Zwar hat er einige Spielkameraden gefunden, doch die Verständigung ist schwierig, da er nur Polnisch spricht. Gerne würde der aufgeweckte Junge richtig Deutsch lernen. 
Sie sammelten beim Sinner Open Air 670 Euro (stehend, v.l.): Martin Kurzeja, Iwona Wojtek, Edyta Stepniak und Katarzyna Färber sowie (sitzend, v.l.) Mariusz selbst, Olivia und Chantal Färber. (Foto: kw)
Mariusz und Edyta Stepniak leben derzeit in Gießen beim aus Polen stammenden Ehepaar Schwierz. Manchmal kann der Junge trotz seiner Krankheit etwas Fußball spielen und hat dabei auch Kontakt mit deutschen Kindern. Er versteht schon viel Deutsch, würde aber gern mehr lernen. Das könnte ihn auch ablenken von der Anspannung und Ungewissheit.
Freuen würden er und seine Unterstützer sich auch über eine Möglichkeit, mit anderen Kindern zu spielen. Außerdem kocht Mariusz gern. Und wenn man ihn fragt, welche Freizeitaktivitäten er gern einmal erleben würde, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: »Einmal auf einem Quad mitfahren! Und in einem Kart sitzen.« Weder die Familie Stepniak noch ihre Gastgeber können sich ohne weiteres kostenaufwendigere Unternehmungen leisten. Vielleicht können AZ-Leser ihm diese Vergnügungen ermöglichen.
Das Spendenkonto wächst währenddessen weiter. Zu verdanken ist das vor allem etlichen Aktiven der Gruppe »Hoffnungsschimmer« (»Light of Hope«). Sie sammelten am vergangenen Samstag unter den rund 2000 Besuchern des Sinner Open Air mehr als 670 Euro, während Jessica Dürrmann sich zum »Superstar 2010« sang.
Einen viertelstündigen Film über Mariusz kann man jetzt auf der Internetseite www.lightofhope.info mit deutschen Untertiteln ansehen. Gedreht wurde im Mai in Zgierz und bei der Untersuchung in der Uni-Kinderklinik Gießen, die zum Auftakt wurde für die AZ-Spendenaktion. Mariusz’ Eltern schildern ihre Ängste, vor allem aber ihre Hoffnungen darauf, dass der Zehnjährige auf die Herztransplantations-Liste für eine Operation in Deutschland kommt. Dieser Traum hat sich erfüllt. Zu verdanken ist dies den vielen Spenden gerade auch von Lesern dieser Zeitung.
Weitere Unterstützung ist willkommen. Das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 090 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00), Verwendungszweck »Mariusz«.
Last Updated (Monday, 30 August 2010 10:23)
Gießen (kw). Die Hilfsbereitschaft für Mariusz Stepniak ist ungebrochen. Weitere gut 1000 Euro gingen in der vergangenen Woche ein auf das Spendenkonto für den Zehnjährigen aus Zgierz in Polen. Insgesamt sind nun also fast 103.000 Euro gesammelt für die Herztransplantation des Jungen, der an einer Herzmuskelerkrankung namens Dilatative Kardiomyopathie leidet.
140,45 Euro haben Teilnehmer des diesjährigen Radlertreffs für Mariusz gespendet - darüber freut sich auch Roland Habelt, Leiter der Freitagabend-Veranstaltung. (Foto: pd)
Zu der beeindruckenden Summe beigetragen haben auch die Teilnehmer des diesjährigen Radlertreffs: Sie warfen an den vergangenen sechs Freitagabenden genau 140,45 Euro in die Spendendose. Wie immer in den Sommerferien hat die Gießener Allgemeine Zeitung diese wöchentliche Ausfahrt gemeinsam mit der Radfahrervereinigung 1904/27 Kleinlinden angeboten. Die Commerzbank-Filiale in Gießen nahm die Scheine und Münzen gebührenfrei entgegen und leitete das Geld auf das Konto der Deutschen Herzstiftung weiter.
Mariusz geht es währenddessen den Umständen entsprechend recht gut. Er musste als Vorbereitung auf die Operation einige Zahnbehandlungen über sich ergehen lassen. »Doch die Zanärztin war sehr nett und wusste über ihn Bescheid: Sie hatte alle Artikel gesammelt«, erzählt Iwona Wojtek von der Gruppe »Hoffnungsschimmer«. Im Übrigen wird das Warten auf ein passendes Spenderorgan für den Jungen demnächst wieder etwas kurzweiliger. Nachdem sein Laptop zum Spielen den Geist aufgegeben und die AZ darüber berichtet hat, meldete sich ein Spender. Mehr dazu nächste Woche.
Am Samstag konnte man Mariusz, seiner Mutter und einigen Aktiven der Gruppe »Hoffnungsschimmer« in der Nähe von Herborn begegnen: Im Rahmen des »Sinner Open-Air« baten sie an einem Infostand um Unterstützung. In Sinn lebt Katarzyna Färber, die maßgeblich mit dafür gesorgt hat, dass Mariusz im Gießener Kinderherzzentrum behandelt werden kann.
Das kann bis zu 250.000 Euro kosten, etwa wenn der Zehnjährige vor oder nach der Operation ein Kunstherz benötigt. Deshalb wird weiter um Spenden gebeten. Falls ein Teil der gesammelten Summe - aus welchen Gründen auch immer - nicht für Mariusz benötigt wird, wird es für Kinder in ähnlichen Notlagen verwendet.
Das Konto der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 90 00 35 03 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00). Als Verwendungszweck sollte »Mariusz« angegeben werden.
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Sinnerin sammelt für Herztransplantation
Sinn. Am Samstag hat Katrzyna Färber Übernachtungsgäste. Nicht zum ersten Mal schlafen dann Edyta und Mariusz Stepniak bei der aus Polen stammenden Sinnerin. Diesmal kommen Mutter und Sohn wegen des "Superstars", den der Förderkreis Sinn am Wochenende zum fünften Mal sucht. Aber es geht um mehr.
Ihm gilt ihr Einsatz: Katrzyna Färber aus Sinn eng... | mittelhessen.de
Für den Zehnjährigen wird nicht die Musik im Mittelpunkt stehen. Er kommt in eigener Sache, möchte die Gäste des Musik-Spektakels auf sein schweres Schicksal aufmerksam machen. Der junge Pole aus der 60 000-Einwohner-Stadt Zgierz nahe Lodz leidet unter einer schweren Herzkrankheit und braucht dringend ein Spenderherz.
Nachdem Katrzyna Färber, die seit acht Jahren in Sinn lebt, im polnischen Fernsehen auf Mariusz aufmerksam geworden war, gelang es ihr mit Hilfe einer Stiftung den Jungen in die Gießener Universitätsklinik zu bringen. Dort wartet er nun auf den lebensrettenden Eingriff. "In Polen kann man solchen Patienten nicht helfen", erklärt die 34-Jährige. "Dort schickt man sie zum Sterben nach Hause." Ein Schicksal, das Mariusz nicht erleiden soll: Dafür engagiert sich Katrzyna Färber in der eigens zur Unterstützung jugendlicher Kranker gegründeten Aktion "Hoffnungsschimmer". Damit der Zehnjährige aber die Chance auf eine Operation hat, wird Geld benötigt. Viel Geld. Mariusz Vater, ein Arbeiter, kann die Summe nicht aufbringen. "Wir brauchen wahrscheinlich rund eine Viertelmillion Euro", erzählt Katrzyna Färber. Die genaue Summe hänge davon ab, ob er vor oder nach der Verpflanzung ein künstliches Herz brauche. Etwas mehr als 100 000 Euro kamen schon durch Spenden zusammen. Die Klitschkos haben ein Paar Boxhandschuhe zum Verkaufen gespendet Die Sinnerin hat die Erfahrung gemacht, dass es nicht einfach ist, Hilfe zu bekommen. "Ich habe viele Absagen erhalten, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir es schaffen. Irgendwann kommt jemand, der uns hilft." Zu Mariusz und seiner Mutter haben Katrzyna und ihre ebenfalls zehnjährige Tochter Chantal inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis. Mariusz sei ein sehr zurückhaltender Junge, "aber wenn die Kinder zusammen sind, spielen sie sofort miteinander." Damit diese Freundschaft eine Zukunft hat, will die 34-Jährige am Samstag an einem Infostand in der Sinner Ortsmitte über die Krankheit des kleinen Polen und seine Überlebenschancen informieren. Und wer nicht nur spenden möchte, der kann ihr auch das eine oder andere Accessoire abkaufen. CDs von polnischen Rockbands zum Beispiel. Oder ein Paar Boxhandschuhe: Die ukrainischen Weltmeister Vitali und Wladimir Klitschko haben sie gespendet, damit vom Verkaufserlös ein kleiner Baustein für ein neues Herz für Mariusz Stepniak gesichert werden kann.
Dokumenten Information Copyright © mittelhessen.de 2010 Dokument erstellt am 17.08.2010 um 17:18:08 U
Last Updated (Wednesday, 18 August 2010 07:45)

Für herzkranken Zehnjährigen wird weiter gesammelt – Computer zum Spielen würde Warten auf ein Organ erleichtern
Gießen (kw). Fußball spielen und toben darf Mariusz Stepniak wegen seines schwachen Herzens nicht, auch Spaziergänge machen ihn müde. Viel Zeit muss der Zehnjährige in der Wohnung verbringen. Während er in Gießen zusammen mit seiner Mutter Edyta Stepniak auf ein passendes Spenderherz wartet, spielt er oft am Computer. Besonders ärgerlich ist es daher für ihn, dass seit einiger Zeit sein Laptop nicht mehr funktioniert. Das erfuhr ein Reporter von »Mittelhessen.TV« kürzlich in der Uni-Kinderklinik. Dort drehte er im Rahmen der AZ-Spendenaktion »Ein neues Herz für Mariusz« einen kleinen Film, der jetzt auf der Internetseite der Gießener Allgemeinen Zeitung zu sehen ist. Zu Wort kommen der behandelnde Arzt Dr. Jürgen Bauer, die Gießenerin Agata Schwirz, bei der die Stepniaks derzeit wohnen, und natürlich Mutter und Sohn selbst. Mariusz würde sich freuen, falls er einen zum Spielen geeigneten Rechner bekommen könnte. Wer einen solchen Computer übrig hat und ihn – vorübergehend oder dauerhaft – zur Verfügung stellen möchte, kann sich per E-Mail melden unter redaktion@giessener- allgemeine.de. Weder der Zehnjährige noch seine Familie und Unterstützer waren mit dieser Bitte von sich aus an die Öffentlichkeit gegangen. Für sie steht die Dankbarkeit im Vordergrund für die umfassende Hilfe, die AZ-Leser bereits geleistet haben für den Jungen aus Polen, der an einer Herzmuskelerkrankung namens Dilative Kardiomyopathie leidet. Mit ihren Spenden haben sie ermöglicht, dass Mariusz überhaupt im Klinikum aufgenommen und auf die Warteliste für eine Herztransplantation gesetzt wurde. Hunderte von Lesern haben dazu beigetragen, und zwar in der Regel ganz im Stillen. Selbstverständlich hätte die Redaktion gern über einige der Menschen berichtet, die zu diesem Erfolg beigetragen haben; doch kaum ein Spender machte seine gute Tat öffentlich. »Auf keinen Fall mit Namen genannt werden« will denn auch eine Grünbergerin, die kürzlich ihren 65. Geburtstag feierte und auf Geschenke verzichtete. »Aus Dankbarkeit darüber, dass meine zwei Enkelkinder im Alter von fünf und zwei Jahren bisher von schwerer Krankheit verschont geblieben sind«, bat die AZ-Leserin stattdessen um Spenden für Mariusz. Ihre Gäste spendeten 305 Euro, die Jubilarin stockte den Betrag auf 350 Euro auf und hat das Geld zwischenzeitlich auf das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung überwiesen. Der Redaktion teilt die Grünbergerin das nur aus einem Grund mit: »Um vielleicht andere zur Nachahmung anzuregen.« Denn die Spendenaktion läuft weiter. In dieser Woche gingen über 1000 Euro ein, ingesamt waren bis Freitag 101 711 Euro gesammelt: Das berichtet Katarzyna Färber, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Organisation »Hoffnungsschimmer« (»Light of hope«). Sie bereitet im Übrigen gerade einen Infostand vor, mit dem am kommenden Samstag (21. August) in ihrem Wohnort Sinn um Hilfe für Mariusz geworben wird, nämlich beim 6. Sinner Open Air mit dem 5. Gesangswettbewerb »Sinn sucht den Superstar 2010«. Wie berichtet, lässt sich noch nicht genau einschätzen, wie teuer Mariusz’ Behandlung tatsächlich wird. Bis zu 250 000 Euro können es sein, etwa wenn er vor oder nach der Operation ein Kunstherz benötigt. Falls ein Teil der gesammelten Summe – aus welchen Gründen auch immer – nicht für Mariusz benötigt wird, wird es für Kinder in ähnlichen Notlagen verwendet. Das Spendenkonto bei der Deutschen Herzstiftung hat die Nummer 90 003 503 bei der Commerzbank AG Frankfurt (BLZ 500 800 00), Verwendungszweck »Mariusz«.
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